
Über den Lehrer: FraGue Moser-Kindler
Qigong-Lehrer in Salzburg. Bewegungsmensch, Vater, Agenturmitarbeiter.
Ich heiße FraGue Moser-Kindler und unterrichte 18 Luohan Qigong, Baduanjin umd Atemübungen in Salzburg Stadt.
Mein Zugang zu Qigong ist praktisch: Ich sehe es nicht als Flucht aus einem anstrengenden Alltag, sondern als Werkzeug, um darin besser bestehen zu können. Für einen Körper, der mehr sitzt als gut für ihn ist und einen Kopf, der nie ganz abschalten kann. Und für Menschen, die Energie nicht nur für die Arbeit, sondern auch für ihr Leben danach haben wollen.
Keine Show.
Keine leeren Versprechen. Nur regelmäßige, präzise Übungen.
Vom Bildschirm auf die Trainingsfläche
Ich kenne die typische Belastung von Wissensarbeit. Ich war mehrere Jahre als Softwareentwickler tätig und arbeite heute, seit der Geburt unserer Tochter, in einer Werbeagentur.
Lange Phasen vor dem Bildschirm, konzentriertes Denken, Deadlines, Verantwortung: Das hinterlässt Spuren. Verspannter Nacken. Müde Augen. Ein Rücken, der sich meldet. Das Gefühl, nach dem Arbeitstag zwar erschöpft zu sein, aber trotzdem nicht wirklich abschalten zu können.
Qigong ist meine Form der Wartung. Die Synchronisierung von Bewegung, Atmung und Aufmerksamkeit sorgt dafür, dass ich im fordernden Alltag bestehen kann. Für mich selbst und für meine Familie.
Bewegung ist meine Grundlage
Mein Weg zum Qigong war nicht geradlinig. Bewegung, Tanz und Kampfkunst haben mich aber schon immer begleitet.
In meiner Jugend trainierte ich Judo, später Kickboxen, Capoeira, Wing Tsun und Eskrima. Ich hab über 25 Jahre Erfahrung im Breakdance, rund die Hälfte davon als Profi auf nationalen und internationalen Theaterbühnen.
Was ich in all diesen Jahren gelernt habe? Körpergefühl entsteht nicht durch Nachdenken. Es entsteht durchs Machen. Übung, Wiederholung, Konzentration und Disziplin. Es braucht die brutal ehrliche Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten und Grenzen des eigenen Körpers. Denn wenn man diese Möglichkeiten und Grenzen kennt, kann man den Körper in Schuss halten.
Warum 18 Luohan Qigong?
Meine Hauptmethode ist 18 Luohan Qigong, auch bekannt als „Shíbā Luóhàn Shǒu“ oder „Die 18 Hände der Luohan“.
Die Methode verbindet Bewegungen mit Atmung, Aufmerksamkeit sowie gezielter Spannung und Entspannung. Sie fordert (und fördert) Kraft, Beweglichkeit, Balance und Koordination.
Die Überlieferung der Form ist eng mit der Shaolin-Tradition verbunden. Für mich liegt ihre Stärke aber vor allem in ihrer heutigen Anwendbarkeit:
- Sie bringt Bewegung in einen sitzenden Alltag.
- Sie trainiert eine aufrechte, belastbare Haltung.
- Sie schafft einen klaren Rahmen, um Fokus und Atmung zu üben.
- Sie lässt sich langfristig praktizieren, unabhängig von Alter, Beruf oder sportlicher Vorerfahrung.
Ich unterrichte die King-Mui-Variante aus der Chan-Linie, in siebter Generation. Meine Qigong-Linie führt über meinen Lehrer Jau Chi Hang zu Doc-Fai Wong, Wong Gong, Chan Yan, Chan On Pak und dann Chan Heung.
Auf dem Blog habe ich einen ausführlichen Artikel über 18 Luohan Qigong geschrieben.
So unterrichte ich
Ich möchte, dass du verstehst, was du übst und warum.
Deshalb zerlegen wir Bewegungen, üben Grundlagen und setzen sie Schritt für Schritt wieder zusammen. Es geht nicht darum, eine Form möglichst schnell auswendig zu lernen oder besonders „entspannt“ auszusehen. Es geht darum, den eigenen Körper besser wahrzunehmen und mit der Zeit sicherer, freier und stabiler zu bewegen.
In meinen Stunden ist Platz für Fragen, Wiederholung und individuelle Anpassungen. Du musst weder besonders beweglich noch spirituell sein. Du musst auch keine Vorerfahrung in Qigong oder Kampfkunst mitbringen.
Was du mitbringen solltest: bequeme Kleidung, Neugier und die Bereitschaft, regelmäßig zu üben.
Für wen mein Unterricht gedacht ist
Mein Qigong richtet sich besonders an Menschen, die viel sitzen, viel denken und viel Verantwortung tragen: etwa an Menschen aus Agenturen, IT, Kreativberufen, Selbstständige, Eltern und alle, deren Körper im Arbeitsalltag zu wenig Aufmerksamkeit bekommt.
Aber auch, wenn du einfach einen körperbetonten, konzentrierten Zugang zu Qigong suchst, bist du richtig.
Du musst nicht erst verspannt, erschöpft oder unbeweglich genug sein, um anzufangen. Qigong ist keine Reparaturwerkstatt für den Ausnahmezustand. Es ist Wartung. Eine Praxis, mit der du deinen Körper und deinen Geist regelmäßig pflegst, um damit bis ins hohe Alter fit zu bleiben.

Lass uns gemeinsam üben
Ob du Qigong erst kennenlernen möchtest, regelmäßig in einer Gruppe üben willst oder ein individuelles Format suchst: Der beste Einstieg ist eine erste Stunde.
Qigong ist ein wichtiger Teil meines Alltags, aber nicht der einzige. Wer ich abseits des Qigong bin, erzähle ich auf meiner persönlichen englischsprachigen Seite frague.at.